Man loggt sich als Benutzer root ein, wechselt ins Verzeichnis /usr/src/ und sieht sich die Verzeichnisstruktur dort mal genauer an. Bei mir sieht das etwa so aus:
Welcome to SuSE Linux 7.2 (i386) - Kernel 2.4.4-4GB (tty5). mathplanet login: root Password: Last login: Sat Sep 15 08:38:35 on tty3 Have a lot of fun... mathplanet:~ # cd /usr/src mathplanet:/usr/src # ls -la total 20 drwxr-xr-x 5 root root 4096 Sep 15 08:52 . drwxr-xr-x 20 root root 4096 Aug 24 10:23 .. lrwxrwxrwx 1 root root 16 Sep 15 08:51 linux -> linux-2.4.4.SuSE drwxr-xr-x 15 root root 4096 Sep 15 08:48 linux-2.4.4.SuSE drwxr-xr-x 14 1046 101 4096 Jul 20 23:09 linux-2.4.7 drwxr-xr-x 7 root root 4096 Jul 18 14:57 packages mathplanet:/usr/src #Das worauf es ankommt, ist die Zeile
lrwxrwxrwx 1 root root 16 Sep 15 08:51 linux -> linux-2.4.4.SuSESie zeigt an, dass ein Eintrag namens linux existiert. In diesem Fall ist das ein Link (ein sog. soft-link), der auf das Verzeichnis linux-2.4.4.SuSE zeigt. Das ist genau richtig so. Der Eintrag linux muss entweder selbst das Verzeichnis sein, das die Kernelsourcen enthält oder ein Link sein, der auf das Verzeichnis mit den Kernelsourcen zeigt. Was wäre, wenn kein Verzeichnis linux mit den Kernelsourcen und kein link linux, der auf ein Verzeichnis mit den Kernelsourcen zeigt da ist? Die Kernelsourcen sind ja zu diesem Zeitpunkt installiert, d.h. es sollte wenigstens ein Verzeichnis mit den Kernelsourcen da sein. Wenn es aber nicht linux heißt, dann erstellt man eben eine link namens linux, der dann auf dieses Verzeichnis zeigt. Das ist ganz leicht. Man gibt
mathplanet:/usr/src # ln -s linux-2.4.4.SuSE linuxein, wobei linux-2.4.4.SuSE natürlich auf Ihrem Computer nicht vorhanden sein muss. Bei Ihnen heißt das entsprechende Verzeichnis vielleicht anders. Ändern Sie den Namen einfach entsprechend ab. Dann aber sollte der Link da sein und man kann mit der Installation weitermachen.